Südafrika

Meine Reisen

 

23. Oktober 1992 - 8. November 1992 (Johannesburg - Kapstadt)

 

10. September 1993 - 25. September 1993 (Der Norden und Lesotho)

 

28. Oktober 1994 - 26. November 1994 (Die Nationalparks)

 

16. März 1998 - 5. April 1998 (Kapstadt - Johannesburg mit Wohnmobil)

 

Literatur

 

Südafrika. Wohnmobilführer, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1998 –ISBN: 3-613-01775-X

 

Südafrika, Bucher, München 2005 –ISBN: 3-7658-1516-0

 

South Africa, Paradise at the Continent’s End, Bucher, München 2006 –ISBN: 978-3-7658-1516-0

Landschaften, Sehenswürdigkeiten

Auf Safari in Südafrika

Menschen in Südafrika, beispielsweise

 

 

 

Zulu, Kwa Bhekithunga, »Stewart’s Farm«

Traditionell leben die Zulu in Gehöften, die aus kreisförmig angeordneten, grasbedeckten Hütten bestehen und normalerweise von einer Hecke umgeben sind. In der polygamen Welt der Zulu liegt die Hütte der Hauptfrau am Eingang nahe dem Viehpferch. Jede Zulufrau besitzt ihre eigenen Hütten, vielfach je eine zum Schlafen und eine für die Hausarbeit. Zudem besitzt jede Frau ihre eigenen Felder und Vorratsräume. Für heranwachsende Kinder gibt es je eine Hütte für Knaben und Mädchen. Kinder gehören dem Vater. Wenn eine Ehe bricht, bleiben die Kinder bei ihm.   

Der komplizierte Kopfschmuck der Zulufrauen besteht aus Ocker und Fasern und wird oft um ein gedrehtes Tuchstück gearbeitet, anschließend mit Perlen kunstvoll verziert. Nur verheiratete Zulufrauen tragen den charakteristischen roten, perlenbestickten Kopfschmuck (inhloko), dazu einen ledernen Faltenrock (isidwaba) und ein Oberteil aus weichem Antilopenleder (isibhamba).

Junge Zulufrauen, die noch unverheiratet sind, gehen mit nacktem Oberkörper.

                                                    

Ndebele, Botshabelo

Obwohl in Südafrika von Sothos umgeben, haben die Ndebele eine eigene kulturelle Identität, die sich vor allem in der Farbenpracht von Kleidung und Wohnung zeigt. Beides ist Sache der Frauen, die die berühmten farbenprächtigen, geometrisch gemusterten Wandmalereien mit ihren Fingern auftragen. Die Kleidung der Frauen ist überreich mit bunten Perlen bestickt. Einige Kleidungsstücke (besonders die schweren zusammen geschmiedeten Ringe um Hals und Fußgelenke) können vom Körper nicht entfernt werden.

Um Hals, Arme, Fußgelenke, manchmal sogar um die Hüfte tragen die Frauen schwere Kupferreife. Dazu kommen schwere, zum Teil weit ausladende Reife aus geflochtenen Gräsern oder Tierhaaren, auf die bunte, früher aus Lehm und Ziegenmilch gefertigte Perlen gezogen werden.

 

Xhosa, Umtata

Ältere Xhosa-Frauen tragen noch die charakteristischen orangefarbenen Gewänder, die turbanähnliche Kopfbedeckung und die lange Pfeife, Statussymbol der verheirateten Frau.

 

Die Rundhütten (Rondavels) der Xhosa mit kegelförmigen Grasdächern sind meist aus Steinen, aber auch Lehmziegeln erbaut. Die Türen der blau bemalten Hütten befinden sich stets in Richtung Osten, um die Bewohner vor bösen Geistern zu schützen.